The Weddingbook: The Beginning

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Wo waren wir stehengeblieben?! Ja genau, ihr habt einen Antrag bekommen und ihn angenommen, ihr seid vor Freude fast geplatzt und konntet nicht aufhören das funkelnde Ding an eurem Finger zu bewundern. Wenn ihr also wieder Augen für andere Dinge habt und ihr festgestellt habt, dass euer Traum Wirklichkeit ist, dann, ja dann kommt das Planen. Ich habe mir nach dem Antrag bewusst Zeit gelassen, denn ich wusste, wenn ich erst einmal beginne dann gibt es kein Zurück mehr. Ich stürze mich voll und ganz da rein. Da ich jetzt schon einige Zeit am Planen bin, möchte ich heute hier aufschreiben was ganz hilfreich sein kann.

1. Inspiration: Mein Glück war, wie ich zumindest finde, dass ich den Antrag in Amerika bekam. Denn so konnte ich sofort losstürmen und mich mit amerikanischen Hochzeitsmagazinen eindecken. Da ich immer wusste, dass meine Hochzeit eher etwas mehr dem amerikanischen Stil entsprechen soll. Wie auch immer das in eurer Vorstellung aussieht, holt euch Inspiration und zwar überall. Instagram bietet viel, Pinterest kann einen für Stunden in den Bann ziehen, sucht nach alten Hochzeitsbildern in eurer Familie oder deckt euch ganz klassisch mit verschiedenen Zeitschriften ein. Mein Motto, man kann nicht genug Inspiration haben um seine Vorstellungen zum Leben zu erwecken.

2. Organisation: Es ist verlockend einfach loszulegen und sich mitten in die Planung zu stürzen. Aber auch ich merkte schnell, wie unübersichtlich das wird. Eine Excel-Tabelle kann helfen die Gästeliste zu verwalten. Ihr habt einen Überblick über die Anzahl, könnt Adressen eintragen, abhaken ob auch alle eine Einladung bekommen haben und auch sonst alles Wichtige (wie z.B. die vegetarischen oder veganen Esser, sowie die Anzahl der Kinder) vermerken. Außerdem habe ich mir eine To-Do-Liste zugelegt. Ich bin da eher altmodisch und schreibe so etwas gerne von Hand. Damit es dennoch ordentlich bleibt, hat mein Liebster mir eine Liste mit 3 Spalten erstellt. Was zu tun ist, bis wann es zu tun ist und wie der momentane Status ist. In der kann ich mich jetzt austoben und behalte dennoch den Überblick. Am besten wäre es auch eine Liste zu haben, in der ihr euch Gedanken über das Budget macht, damit ihr auch hier nicht den Überblick verliert. Irgendwann kommt vielleicht die Frage auf, ob ihr jemanden bezahlen möchtet der die Planung übernimmt. Ihr also einen Weddingplaner beauftragt. Ich habe mich dagegen entschieden und werde oft ungläubig angeschaut. Aber ich denke nicht, dass eine fremde Person diese Hochzeit mit dem gleichen Herzblut planen würde wie ich das tue.

3. Location: Auch wenn ihr wie ich über 1 Jahr vorher beginnt zu planen und denkt, dass ihr ja noch ewig Zeit habt, solltet ihr einige Dinge früh festlegen. Dazu gehört auf jeden Fall die Location. Ihr müsst bedenken, wenn ihr im Sommer heiratet, werden noch ein paar andere Menschen die gleiche Idee haben. Da der Sommer aber nur eine begrenzte Anzahl an Samstagen hat, kann es sein, dass ihr eure Wunsch-Location nicht an eurem Wunsch-Samstag bekommt. Also überlegt euch ein paar Tage die in Frage kommen würden, denkt an wichtige Ereignisse (EM, WM, runde Geburtstage, Ferien, etc.) die euch in die Quere kommen könnten und dann auf an die Suche nach einer tollen Location. Wenn ihr diesen großen Punkt auf der Liste abgehakt habt, habt ihr nicht nur ein Hochzeitsdatum, ihr werdet auch definitiv besser schlafen wenn ihr wisst wo euer Fest stattfinden wird.

4. Safe the Date: So nun wisst ihr den Tag und den Ort. Inzwischen solltet ihr auch einen recht genauen Plan davon haben, wer genau mit euch feiern soll. Ich hatte ja bereits erwähnt, dass ich meine Hochzeit eher nach dem amerikanischen Vorbild planen will. Deshalb war schnell klar, wir möchten Safe the Date Karten an unsere Gäste verschicken. Natürlich möchten wir, dass so viele Gäste wie möglich Zeit an unserem großen Tag haben. Also ging es recht früh an die Gestaltung der Karten. Das Layout sollte uns so gut gefallen, dass wir Einladungs- und Dankeskarten, sowie Menükarten und alles was wir sonst noch für den Tag brauchen, im gleichen Stil gestalten können und so einen einheitlichen Look bekommen. Wir gaben unsere Ideen an einen tollen Grafiker weiter, der all unsere Wünsche umsetzte und die Karten noch viel schöner gestaltete als wir es uns vorgestellt hatten. Es macht so richtig Spaß sie zu verschicken und zu verteilen.  Außerdem ist es schön zu hören, wie gut sie ankommen und wie viele sich mit Freude unseren Tag im nächsten Jahr frei halten.

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