Monthly Archives: February 2015

Wide legs and flower power

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Da die Zeit für niemanden still steht und die Modezeit sogar noch schneller rast, gibt es heute eine Post zu den Seventies. Wer meinen Blog verfolgt dürfte die Exkursion in die wilden 60er gesehen haben. Ein Miniröckchen aus Lack und sandfarbene Overknees waren die Zutaten des Looks (hier könnt ihr ihn sehen). Wer mich jetzt noch ein wenig besser kennt, der weiß, dass ich im Herzen ein kleiner großer Hippie bin. Auch hierzu gibt es einen Post. Ihr könnt euch also vielleicht vorstellen wie mein Hippie Herz sprang, als klar war, dass die Hosenbeine dieses Jahr wieder weiter werden. Ich habe bereits eine stattliche Sammlung an Flared-Jeans im Schrank und dennoch konnte ich an diesem Paar nicht vorbei gehen. Zu meiner Verteidigung sei gesagt, ein schwarzes Paar besaß ich wirklich nicht. Kaum war sie gekauft, musste dieses tolle Paar Hosen gleich ausgeführt werden. Eine Blümchenbluse musste her, denn die gehören einfach zu den 70er. Mein Glück, dass auch die dieses Jahr ein modisches Comeback erleben. Meine Lieblingsflauschejacke und meinen neuen Taschenschatz dazu und fertig war der perfekte seventies Look für mich. Mal schauen wie es in den eighties weitergeht 😉

Verratet mir doch, was ihr von weiten Hosenbeinen haltet!

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Flared Jeans – H&M
Blouse (similar here) – Zara
Jacket – H&M
Shoes (similar here) – Zara
Bag (the big sister here) – Marc by Marc Jacobs
Watch – Micheal Kors
Sunnies – Ray Ban

Spring is waiting around the corner

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Spürt ihr es? Riecht ihr es? Also ich fand am Freitag war es sehr deutlich. Die Wolken verzogen sich, die Sonne kam hervor, strahlte und wärmte die Luft. Die Strahlen verursachen dieses wunderbare Kribbeln. Ich fühlte mich lebendiger. Die Luft riecht nach Frühling und man hat das Gefühl alles erwacht zum Leben. Zu meiner Freude hielt dieses Frühlingsgefühl das ganze Wochenende an. Wie es sich diese Woche entwickelt bleibt abzuwarten. Doch da ich ihn gesehen und gespürt habe, weiß ich, dass er gleich um die Ecke wartet. Der Frühling. Er wartet auf seinen richtigen großen Auftritt.
Ich dachte ich übe schon mal für den Ernstfall und führte am Freitagnachmittag, als das Licht die Haut so wunderbar einfärbte, meine neuerworbenen Frühlingsteilchen aus. Wer bei dieser Hose nicht an den Frühling denkt, dem ist leider nicht mehr zu helfen. Das zarte grün des Pullis lässt einen sofort an die zarten Blätter denken, die nun zu sprießen beginnen. Was soll ich noch sagen. Ich freue mich auf die neue Jahreszeit, die auch eine neue Zeit im Kleiderschrank einleutet.

Habt ihr schon Frühlingsteile gekauft?

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Leather Jacket (similar here) – Forever 21
Jumper (similar here) – H&M
Flower Pants – Zara
Sunnies – Ray Ban
Necklace (love these) – Zara
Armcandy (similar here) – Mango
Shoes (similar here) / Bag (similar here) – Unknown

A little sixties never killed nobody

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Zack habe ich diesen grandiosen Song, des wunderbaren Soundtracks vom umwerfenden Film „The great Gatsby“ im Ohr. Der spielt ja eher in den wilden 20er, doch als ich diesen Rock sah musste ich sofort an Twiggy und die Sixties denken. Waren die auch wild?! Ich denke schon, werde aber nochmal nachhaken bei jemandem der sie erlebt hat. Wie auch immer mein Retro-Herz schlug sehr viel schneller als normal und der Rock wurde sofort adoptiert von mir. In der nächsten Sekunde war mir klar welche Schuhe ich zu diesem Rock tragen möchte. Ganz Stilecht meine hellen Overknees. Dazu noch meine geliebte Bucket Bag von MCM und eine nicht ganz so ernst zu nehmende Sonnenbrille und fertig war mein Look. Bei strahlendem Sonnenschein machte es dann gleich doppelt so viel Spaß ihn auszuführen. Da auch heute das Wetter, zumindest hier in Nürnberg, strahlend schön ist, dachte ich der Post passt perfekt!

Habt alle ein sixties Wochenende! 😉

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Skirt (Similar here) – Primark
Jumper – H&M
Overknees (love these) – H&M
Sun Classes (Similar here) – Zara
Bucket Bag – MCM
Watch – Michael Kors

The weddingbook: Keep calm and go on …

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Normal sagt man dem Reisenden nach er würde was erleben, doch wer eine Hochzeit plant dem geht es, wie ich seit ein paar Monaten weiß, ganz genauso.
So eine Hochzeitsplanung ja die kann sehr spaßig und aufregend sein. Gleichzeitig aber auch sehr nervenaufreibend und stressig.

Die Kleidersuche: Eine Odyssee durch Glitzermeere

Ich dachte wirklich der Punkt „Hochzeitskleid“ wäre der härteste… Und meine Befürchtungen sollten sich bewahrheiten.
Eines friedlichen Tages habe ich mir eine Freundin geschnappt und bin zu einem Termin, den ich in einem Nürnberger Brautmodengeschäft, ausgemacht habe. Der Besitzer (nachfolgend als der nette Herr bezeichnet), der Kleider im Sortiment hatte die verdächtig nach dem Gülcan-Kleid für ihre Fernseh-Hochzeit aussahen, fragte dann auch sehr aufmerksam was ich mir denn so vorstellen würde. Ich erklärte ihm, dass Spitze und Tüll mich verzücken und Glitzersteine, vor allem unechte, mich etwas erschauern lassen.
So begann also die Kleiderodyssee durch Meere aus Glitzer, vorbei an Meerjungfrauen mit abschreckenden Hüften, steuerte ich mit hoher Geschwindigkeit auf einen riesigen Berg aus Plastiksteinchen zu. Da ich nun schon mal da war, wollte ich auch etwas probieren. Falls man das noch „probieren“ nennen kann. Man sollte es als Cardio-Workout bezeichnen. Mit gefühlt tausend Nadeln in der Taille führte ich dann das erste Kleid vor. Ich fühlte mich etwas wie in dieser SatC-Folge in der Miranda Carrie von ihrer Hochzeitsangst kurieren will, indem sie sie in die schlimmsten Kleider steckte. Nach dem dritten Kleid wurden wir etwas deutlicher. Nach Aussagen wie „kann man die Steine dort vielleicht abschneiden“, oder „sind das Plastikperlen?“, wurde auch dem engagierten Verkäufer bewusst dass er meinen Wünschen nicht gerecht wurde.
Der Plan war, mich nun mit einem Meerjungfrauenschnitt zu begeistern. Doch dieser Versuch scheiterte gründlich, denn zu meinem Entsetzen stellte ich fest, dass meine kurvigen Hüften nun in diesem Kleid meine größte Problemzone sind. Etwas frustriert, dazu kaputt durch mein 7-Kleider-Workout, wagte ich einen erneuten Erklärungsversuch. Etwas beschämt und fast schon schüchtern meinte er, er hätte noch ein Kleid im Keller. Etwas Hippiemäßig, grobe Spitze, Schulterbedeckend. Nun begannen meine Augen zu leuchten und ich wollte es sehen. Das Kleid war noch nicht ganz um die Ecke, da hörte ich es schon meinen Namen flüstern. Reingeschlüpft und schon begann es, dieses Kribbeln. Ich habe daran ja nicht geglaubt, aber es ist wirklich so. Wenn man das Richtige an hat, dann weiß man es einfach. Ich fühlte mich wohl und wollte es nicht mehr ausziehen. Meine Freundin und ich waren hellauf Begeistert, wodurch sofort klar war: das Standesamt kann kommen. Für die große Feier sollte es etwas pompöser sein, dies ist aber eine andere Geschichte.

Die Haare und das Make-up: Ein Trauerspiel in 2 Akten

Die zweite harte Nuss auf meiner Liste. Jemanden zu finden dem ich meine Haare und mein Gesicht vertrauensvoll in die Hände legen kann. Warum ich mich damit recht spät beschäftigte, weiß ich gar nicht. Leider für manch eine Hochzeitsstylistin zu spät. Einige waren bereits ausgebucht. Dennoch fand ich jemanden und war bereit für den Probetermin. Der Tag kam, leider nach einer langen Nacht die recht deutlich ihre Spuren hinterlassen hatte. Ich dachte gut üben wir für den Ernstfall, wer weiß in welcher Verfassung meine Haut sein wird. Eine Dame in einer engsitzenden Fleecejacke und passender Jogginghose, lockte uns in einen baufälligen Hinterhof. Die Panik die in mir aufstieg unterdrückte ich, aber etwas professioneller hätte ich mir ihr Auftreten schon gewünscht. In dem Raum war es dann Eiskalt und ich behielt mal meine Jacke an, würde auch nicht schaden falls ich plötzlich die Flucht ergreifen will. Wir hatten unsere Hausaufgaben gemacht und Bilder von Frisuren und Make-up mitgebracht. Sie schaute und hörte sich alles an und legte direkt mal los. Schwämmchen raus und Make-up drauf. Wieso mache ich mir daheim nur immer so ein Stress zwecks dem Primer und der langen Haltbarkeit? Sie meinte sie hätte Flüssigkleber, da verrutscht garantiert nichts. Haut die atmen will ist auch nur was für Schwächlinge, schoss es mir durch den Kopf. Gut als nächstes kamen die Augen dran. Da das Kleid ja ohne Glitzer daherkommt, sollte der Lidschatten das Funkeln übernehmen. Tja aber irgendwie hatte sie nichts mit Schimmer in ihrem Fundus, weshalb ich plötzlich grobe Glitzerpartikel aus der Faschingskiste auf den Lidern hatte. Auch was die Farben des Lidschattens anging machte sie keinerlei Kompromisse. Im Tageslicht würde ihre Arbeit toll wirken, versicherte sie uns. Gut somit war das Make-up fertig und sah nach einem No-Make-up Look aus. Leider auch nach No-Concealer, was an dem Tag fatal war.
Ich war bereits nicht überzeugt, aber die gute Dame wollte noch zeigen was sie am Haar so kann. Eine Tonne Haarspray später hatte ich ein zu Tode toupierten Haarknäuel auf dem Kopf und war das erste Mal an dem Tag froh einen Kater zu haben. Ich bin ja nun wirklich kein sehr zimperlicher Typ, aber Haarklammern direkt aus dem Mund ins Haar, schmutzige Pinsel und Schwämmchen, sowie ungewaschene Hände, haben dann auch mir eine Gänsehaut verpasst. Zum Schluss zwirbelte sie dann noch eine Haarsträhne im Prinzessin Leia Stil direkt über mein Ohr und war hoch zufrieden mit ihrer Arbeit. Dies war der Punkt an dem ich meine Mütze und meine Freundin schnappte und fluchtartig das Gebäude verließ.

Wenn ich mir das jetzt durchlese, kann natürlich auch ich etwas schmunzeln. Doch wenn man mitten drin ist, kann einen das schon mal an den Rande der Verzweiflung bringen. Ich meine es geht immerhin um den wichtigsten Tag im Leben und man wünscht sich doch nur, dass alles perfekt wird. Wenn ich wieder frustriert bin, hilft mir eine Sache garantiert immer. Pinterest. Ein wundervolles Meer aus Inspiration in dem man sich Stunden verlieren kann.

 

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All pictures via Pinterest