Monthly Archives: December 2014

The night shift

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Anfang der Woche habe ich euch ja berichtet wie schwer es ist an den kurzen Wintertagen zwischen Arbeit, Weihnachtsshopping und den sonstigen Verpflichtungen Zeit zum Bilder machen zu finden. Es ist mir leider nicht gelungen und deshalb haben wir es mal mit einem Shooting im Dunklen probiert. Ich war ja erst sehr skeptisch ob man ohne einen Funken Tageslicht überhaupt etwas von den Details des Looks erkennen würde, doch mit den beleuchteten Pfeilen im Hintergrund, sind die Bilder gar nicht so übel geworden. Eine gar nicht so schlechte Alternative zu Bildern am Tag, wie ich finde.
Nun will ich noch ein paar Worte zum Look loswerden. Culottes sind ja gerade in aller Munde, oder besser an allen Beinen. Auch ich wollte diese sogenannten Hosenröcke schon lange mal testen, doch leider habe ich wohl bei der Vergabe von Größe geschlafen. Kurz gesagt sie waren mir bisher immer zu lang. Neulich lief mir dieses gute Stück über den Weg und wie könnte es anders sein, waren die Beine zu lang. Da mir dieses Model aber so gut gefiel, beschloss ich meine Nähkünste mal für etwas sinnvolles zu nutzen. Kombiniert habe ich das alles mit dieser wundervollen pastellblauen Jacke, die aus einem super soften Material ist. Diese habe ich bei meinem ersten Besuch im Pull & Bear gefunden und mich sofort verliebt. Weil mir gerade danach war garnierte ich noch diesen Fransenschal dazu und war so bestens gerüstet für das alljährliche Familien-weihnachtsessen!

Habt alle noch einen schönen 4. Advent!

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Culotte (Similar here) – H&M
Shirt (Similar here) – Reserved
Jacket – Pull & Bear
Shoes – H&M
Bag – H&M
Fringe Scarf – H&M

The magic Iceland

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Der Winter ist ja schon irgendwie ein ganz Böser. Da schickt er mal Regen oder auch stürmischen Wind, macht es eiskalt oder lässt es gar schneien. Aber das Schlimmste, er dreht viel zu früh das Licht aus. Das ist irgendwie sehr schlecht, vor allem wenn man seinen Modeblog mit Bildern, auf denen man auch etwas erkennen kann, füllen will. Die Wochenenden sind gefüllt mit Weihnachtsfeiern, Familienfesten und den obligatorischen Steuer-Hochzeiten 😉 die einem wenig bis gar keine Zeit für andere Dinge lassen. Vor allem dann nicht, wenn sie dort stattfinden wo man eben nicht wohnt. Ja ganz richtig, ich berichte gerade so richtig live aus meinem Alltag und über meine Probleme. Tja und so habe ich also für diese Woche nicht ein Outfitbild am Tag für euch und bin selbst am aller traurigsten darüber.

Um euch jetzt doch noch ein paar Bilder zu zeigen, habe ich etwas in den unendlichen Tiefen unserer Festplatte gegraben. Da stieß ich auf unseren Sommerurlaub, der ausnahmsweise sehr winterlich ausfiel. Wir waren nämlich sehr weit im Norden, auf Island. Da ich zu dem Zeitpunkt noch in der Blogpause war, habe ich euch nie davon berichtet. Es würde sich aber wahnsinnig lohnen darüber zu berichten, denn obwohl ich ein absolutes Sommermädchen bin, war ich mehr als begeistert von dieser Insel. 12 Tage hatten wir uns vorgenommen, ein Auto  war gemietet und 9 Hotelzimmer gebucht. Ein Vulkan meinte zu der Zeit etwas aufmüpfig zu sein und knapp 2.000 km sind wir gefahren. Der Plan war die Insel zu umrunden und alles zu sehen. Vor der Abreise war erstmal shoppen angesagt. Nein, leider nicht diese Art von shoppen die ich normalerweise als meine Entspannungstherapie bezeichne. Es war das sehr unsexy shoppen von Funktionskleidung. Klingt schlimm, war es auch 😉 aaaaaaber es hat meinen A… vor dem Erfrieren bewahrt und ich denke auch meine Füße waren dankbar. Nach ein paar Tagen, zog ich wirklich freiwillig die Schuhe, die verdächtig nach Buffalo-Baby-Spice-90er-Jahre aussehen, direkt morgens an um für den Tag gut gerüstet zu sein. Ich muss sagen, auch wenn ich öfter als sonst „Wannabe“ auf den Lippen hatte, war ich froh sie zu haben. Diese Insel ist unglaublich und hat etwas Magisches. Man fühlt sich manchmal wie in Mittelerde oder erwartet, dass im nächsten Augenblick eine Horde Trolle auf einen zugestürmt kommt. Für Geologen ist dieses Land sowieso ein Paradies, vor allem wenn ein Vulkan etwas aktiver ist als sonst und die ganze Welt sich vor einer Aschewolke in Deckung bringt. Für die unter uns, an denen wie bei mir eine Meeresbiologin verloren gegangen ist, sollte eine Whale-Watching Tour ganz oben auf der To-Do-Liste stehen. Diese Giganten bei der Jagd in freier Natur zu beobachten, war so viel aufregender als sie Kunststückchen für einen Fisch machen zu sehen. Die wenigen Isländer die es gibt, sind wahnsinnig nett und sehr gechillt wenn man sie auf brodelnde Vulkane anspricht. Wenn ihr mich fragt, die einzig wahre Einstellung für jederman der auf einer Insel lebt, die er sich mit 30 aktiven Vulkanen teilt. Besser noch, sie nutzen die Geothermie um an Strom zu kommen, mal ein heißes Schwefelbad zu nehmen und sie haben sich nach dem letzten Mal fest vorgenommen, aus der Asche richtig Asche zu machen.
Wer also seinen Strand auch mal gerne auf Eis nimmt und keine Angst davor hat durch Mordor zu laufen (versprochen das war die letzte Anspielung auf Herr der Ringe), dem würde ich eine Reise wirklich wärmstens empfehlen.

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Fight the wintriness

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Also langsam wird es wirklich zackig kalt und das mit dem chic anziehen, mehr und mehr zur Herausforderung. Wenn ich morgens aus dem Fenster schaue, ist der erste Gedanke, mir meine Bettdecke umzuwickeln und so vor die Tür zu gehen. Leider wäre das wohl eher unpraktisch, also versuche ich mir vorzustellen was als Alternative in Frage kommen könnte. Letzte Woche fand ich dieses Kleid und nach dem Probieren war schnell klar, dass es ein mehr als würdiger Deckenersatz ist. Um der Kälte auch wirklich keinerlei Chance zu lassen, entschied ich mich für Overknees über den warmen Strickstrumpfhosen. Nach ein paar Minuten in der Kälte war ich sogar so mutig den Mantel abzulegen und tatsächlich, hielt alleine das Kleid mich mollig warm. Es hat also den strengen Anja- Wintertauglichkeits-Test mit 1+ mit * bestanden und kommt ganz sicher in diesem Winter noch so einige Male zum Einsatz.
Dennoch muss ich sagen, dass ich mich wie ein Schneekönig (oder besser Sonnenkönig) gefreut habe, als der Radiosprecher heute Morgen verkündete, dass es am Wochenende wärmer wird. 🙂

Erzählt mir doch mal was ihr so gegen die eisige Kälte macht. Ich würde mich über viele Tipps sehr freuen!

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Kleid – H&M Trend
Overknees (Similar here) – H&M Studio
Coat (Similar here) – H&M
Watch – Michael Kors

 

Tweed your body good

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Als ich diesem Pullover über den Weg lief, musste ich unweigerlich an Coco und ihre Jäckchen denken. Keine Sekunde musste ich nachdenken, da war er auch schon in meiner Shopping Bag. Ein bisschen Chanel Gefühl kann nie schaden, vor allem jetzt wo draußen alles trist und grau ist. Ich stelle mir vor wie wunderbar der Pullover zu einer richtigen Knallfarbe passt und dennoch zeige ich euch heute Bilder total in schwarz weiß. Es gibt ja sicher noch ein paar Gelegenheiten ihn mit anderen Dingen zu kombinieren.
Falls ihr euch nun über das Pflaster wundert, welches mein Fotograf eigentlich entfernen wollte. Mein Hautarzt hatte bei einem Routine Check ein auffälliges Muttermal entdeckt. Alles nicht so dramatisch, es wurde rausgeschnitten, mit 2 Stichen genäht und untersucht. Es war ohne Befund, worüber ich natürlich froh bin. Dennoch will ich euch zeigen wie wichtige solche Untersuchungen sind, auch wenn ihr wie ich eher keine Sonnenanbeter seid. Lasst euch regelmäßig durchchecken!

So genug jetzt davon, genießt eure Woche und schreibt mir doch wie euch das Outfit gefällt!

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Jumper (Similar here) – H&M
Leather Shorts – H&M
Cape (Similar here) – H&M
Shoes / Belt / Necklace – H&M
Bag – Mango
Watch – Daniel Wellington