Monthly Archives: November 2013

Windowpane and leather

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Als ich diese Hose anprobierte dachte ich noch: oh Gott dieses Material ist so dick, wie soll ich die jemals anziehen? Nun hatte ich sie am Wochenende an und dachte: oh Gott, ich hätte jetzt gerne noch eine Strumpfhose drunter! 😉
Jeden Herbst kommt es wieder, das Muster der Briten, Schotten und der Marke Burberry, die Rede ist natürlich von Karo. Dieses Jahr erlebt dieses schon etwas in die Jahre gekommene Muster aber einen wahren Hype. Man sieht es nicht nur auf den typischen Schuldmädchen Röcken, sondern auch auf Hosen, Blusen und Schals hat dieses Muster es abgesehen. Da ich bereits seit Jahren einen selbst designten und genähten Rock besitze, wollte ich noch eine Hose für meine Sammlung. Also begab ich mich auf die Jagd. Doch irgendwie gab es so viel Auswahl und überall sah ich nur noch dieses Muster, dass ich mich wohl sattgesehen habe, bevor ich in den Genuss kam es am Bein auszuführen. Dann lief mir diese Hose über den Weg, eigentlich lag sie nur so da und sah umwerfend aus. Ich war sofort begeistert von den Farben und dem karoähnlichen Muster, das in der Mode Sprache als Windowpane bezeichnet wird, weil die Quadrate stark an aneinandergereihte Fensterscheiben erinnern. Nach der Anprobe war ich auch vom Schnitt und der Passform so begeistert, dass sie natürlich mit mir nach Hause durfte. Nach unserer ersten gemeinsamen Sightseeing Tour kann ich sagen, es ist eine große Freundschaft entstanden, die sehr lange bestehen wird.

Ganz schnell sage ich noch etwas zu meiner neuen braunen Lederjacke, die mir am Wochenende das Leben gerettet hat und mir hoffentlich bei dem Contest Show your Style  der lieben Verena vom Blog Who is Mocca? einen der drei Gewinnerplätze einbringt. Bitte einmal die Daumen drücken. Vielen Dank!

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Pants – Zara, Jumper / Leather Jacket / Shoes / Necklace – Forever 21, Bag – Mango (very old)
 
 
 

Pottery Factory?

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Am Wochenende traten wir unsere letzte größere Reise hier in China an. Ein Punkt auf unserer das-wollen-wir-unbedingt-sehen-Liste war noch offen. Die Terrakotta-Armee in Xi’an, der Hauptstadt der chinesischen Provinz Shaanxi. Ich denke als ersten Punkt möchte ich kurz das Wetter abhaken. Jaja ich darf mich nicht beschweren, ich hatte es mir ja sozusagen gewünscht. Dennoch möchte ich hier einmal ganz kurz loswerden: man war das kalt!!! Laut Wetterbericht waren Tagestemperaturen zwischen 10 und 13 Grad angesagt, für mich Wärmeverwöhnte, fühlte es sich an als seien wir am Nordpol gelandet. Dazu kam ein ganz fieser Regen, der den ganzen Samstag trüb machte. Zum Glück hatten wir für den Tag den Besuch der größten getöpferten Armee geplant und die steht ja zum Glück im Trockenen. Das Gelände ist riesig und neben den drei Hallen in denen man die Ausgrabungen bestaunen kann, gibt es noch ein Museum.

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Wir starteten mit der kleinsten der drei Hallen und wollten uns von hinten nach vorne vorarbeiten. Das kann ich jedem nur empfehlen. In der Halle 3 bekommt man die ersten Krieger und ihre Pferde, von den Streitwägen ist leider nichts mehr übrig denn die waren aus Holz, zu sehen. Ich war sofort beeindruckt und sprachlos wie detailgenau jede einzelne Figur gestaltet wurde. Man konnte nicht nur erkennen, dass die Rüstungen sehr fein gearbeitet waren, auch an Fingernägel und einzelne Haare wurde gedacht.

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Weiter ging es in der 2. Halle, die weit größer ist und in der man eine ganze Stadt zu sehen bekommt. Man überblickt die Dächer und entdeckt immer wieder Dinge wie die Reste von Wagenrädern, Speeren und das Handwerkszeug der Bogenschützen. Zwischendrin natürlich die Krieger in unterschiedlicher Haltung und je nach Rang in unterschiedlichen Rüstungen und Gewändern. Wahnsinnig beeindruckend fand ich die knienden Krieger, die als Bogenschützen bezeichnet werden.

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Wenn man nun schon sprachlos ist, wird einem der Atem stocken wenn man die Halle 1 betritt und es so aussieht als kämen tausende von Kriegern mit ihren Rössern auf einen zu. Wenn man wieder zu Atem kommt und sich die einzelnen Krieger genauer anschaut wird einem bewusst, dass keiner aussieht wie der Andere. Ein unglaublich beeindruckender Wahnsinn und es stellt sich die Frage: Warum? Wofür eine Lebensgroße versteinerte Armee anfertigen? Um diese Frage nach dem Warum ranken sich natürlich zahllose Mythen und Theorien. Ich stell mir den Kaiser einfach als einen im Herzen jung gebliebenen Mann vor, der gerne Armee spielt. Da er die Mittel und die Macht hatte, ist diese Armee eben nicht in Miniatur sondern in unvorstellbarer Größe entstanden.

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Die Theorie, dass das alles nur entstand, damit der Kaiser nach seinem Tod ein gut bewachtes Grab hat, ist die am verbreitetsten. Bisher ist etwa ein Viertel der Gesamtfläche, die ein Bauer 1977 zufällig beim Graben eines Brunnen entdeckte, freigelegt und für Besucher zugängig. Auch heute wird mit Eifer ausgegraben, abgepinselt und das unvorstellbarste, die zerstörten Krieger werden Stück für Stück wie in einem Puzzle wieder zusammengesetzt.

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Für mich war diese Reise, in die Vergangenheit von China, das absolut spannendste und beeindruckendste was ich je gesehen habe. Es ist einfach unglaublich was hier von Menschenhänden erschaffen wurde.

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Snow leopard

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Der vom Winde verweht wurde… Ich weiß nicht was an dem Tag los war, vielleicht mal wieder ein Taifun vor der Küste? Zusätzlich haben wir es aber wohl auch geschafft, uns den windigsten Platz in ganz Shekou auszusuchen, ich hatte zumindest das Gefühl in einem Windkanal zu stehen. Erst dachte ich noch, cool das ist eine ganz natürliche Windmaschine, doch leider konnte man diese natürliche Variante nicht regulieren. Und völlig verwehte Haare und ein Rock der fest an einem klebt anstatt locker zu schwingen, ist nicht gerade stylisch. Aber so ist das eben bei Shootings an der frischen Luft. Stellenweise war es ja auch sehr lustig.

Zuerst war ich mir nicht sicher über die Location, denn nicht nur ich selbst bin ja eher eine blasse Person, auch mein Outfit strotzte nicht gerade vor Farbe. Doch dann gefiel mir die Idee vom Schneeleoparden im „Schnee“ doch sehr gut.

Schönes Wochenende!

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Skirt – Meters/bowne, Top / Shoes – H&M, Bag – Primark, Watch – Michael Kors, Necklace – Forever 21

The first time

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Ich blogge ja noch nicht sehr lange, aber dennoch habe ich schon einige ganz liebe Mädels dadurch kennengelernt. So und nun wurde ich von der lieben Lydia von Projekt: life getaggt. Wie erkläre ich das nun, ich nenne es jetzt mal ein Spiel das Blogger und Youtuber gerne “spielen”. Es geht meist darum einige private Fragen zu beantworten, einfach damit die anderen einen etwas besser kennenlernen können. Wenn man das getan hat, reicht man die Frage an andere Mädels weiter und das nennt sich dann taggen. Ich lese so etwas immer sehr gerne und freue mich heute auch mal ein paar Fragen zu beantworten. Also lege ich am besten mal los.

1. Mit welchen Bloggern würdest du gerne mal: Essen, Shoppen oder Feiern gehen? Chriselle Lim, ich liebe einfach ihren Stil oder Karla Deras, die hat so eine unglaubliche Ausstrahlung und eine so speziellen Style. Mit beiden würde ich gerne mal den Tag verbringen, inklusive Shopping Tour natürlich.

2. Wie wichtig ist dein Aussehen für dich? Es ist mir natürlich nicht unwichtig. Ich schminke mich gerne und ziehe mir gerne was Tolles an, einfach um mich gut zu fühlen. Aber ich kann das Haus auch mal ganz ohne Make-up und im Gammel Look verlassen.

3. Hat das Bloggen dein Kaufverhalten verändert? Positiv/Negativ? Gibst du mehr Geld aus seitdem du bloggst? Hmmm… Ich blogge ja erst recht kurz, aber ich denke, ja hat es. Ich mache mir nun mehr Gedanken vor dem Kaufen, z.B. wie kann ich das Teil so kombinieren, dass es auf einem Bild gut rüberkommt und brauche ich das wirklich. Früher habe ich oft nur gekauft und hinterher geschaut ob ich es gut kombinieren kann. Da gab es öfter mal eine Enttäuschung. Also würde ich positiv sagen.

4. Lippenstift oder Lipgloss? Den Lipgloss am besten über den Lippenstift 😉

5. High End oder Drogerie? Hat beides was, kann und will ich mich nicht festlegen. Es gibt super Drogerieprodukte, aber bei manchen Dinge lohnt es sich auch mal etwas mehr zu investieren

6. Wie fühlst du dich, wenn du dich draußen fotografieren lässt? Ich dachte am Anfang das wird mein größtes Problem sein, ob und wie mich die Leute anschauen. Aber das größte Problem war und ist, dass ich super ungern vor einer Kamera stehe. Das gute bei Bilder für den Blog, man darf sich auch mal bewegen und muss nicht immer in die Kamera starren.

7. We heart it oder Pinterest? Kann ich leider nichts zu sagen.

8. Hast du schon Videos für deinen Blog gedreht oder hast du es vor? Nein bisher noch nicht. Habe ich es vor?! Ich weiß nicht ob ich meine Stimme ertragen könnte. Also bisher ist nichts geplant. Vielleicht wenn ich jemand mit toller Stimme finde, der meine Videos dann kommentiert 😉

9. Wie bist du auf den Namen deines Blogs gekommen? Durch ewiges Grübeln und ein wenig Inspiration der OPI Nagellacke. Meiner liebsten Omi habe ich die Nägel immer mit der Farbe „Italian love affair“ lackiert.

10. Wie viel Zeit investierst du in deinem Blog? Sehr schwere Frage, weil ich nie auf die Uhr schaue. Es ist auf jeden Fall zeitaufwendiger als es aussieht. Aber es macht super viel Spaß und deshalb ist die Zeit gar nicht wichtig.

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So das waren dann auch schon alle Fragen. War lustig und interessant für mich, sich mal Gedanken darüber zu machen. Da ich ja noch so neu im Blogger Kreis bin, bin ich nun etwas schüchtern was das Taggen angeht. Ich hoffe es ist OK wenn ich diesen Teil heute einfach überspringe.