Monthly Archives: November 2013

Hong Kong nights

Hong Kong Nights-1

Dieser Blick hat uns irgendwie noch gefehlt. Wir hatten ja einmal den Blick vom Peak über die Stadt bei Tag und wir sahen das Lichterspektakel von der Avenue of the Stars. Wir wollten noch beides kombiniert haben. Also fuhren wir am Wochenende mal wieder in unsere Nachtbarstadt und genossen diesen Blick. Mehr will ich heute gar nicht sagen und lasse einfach die Bilder sprechen…

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Black and white

Black and white-2

Hätte mich vor einiger Zeit jemand gefragt was ich denn so grundsätzlich von weißem Kunstleder halte, hätte ich wohl an eine schreckliche Couch in einem runtergekommen Stripschuppen gedacht und geantwortet: Schrecklich! Aber wieso hat dann dieser Rock mich bei einer Shoppingtour in Hong Kong wie magisch angezogen? Und wieso war ich fast schon verzweifelt als ich feststellte, dass der letzte in Größe 40 war? Lag es am Schnitt oder vielleicht an der Prägung auf dem Leder oder doch an dem dicken schwarzen Reißverschluss, der gut sichtbar auf der Vorderseite angebracht ist. Ich kann es euch nicht sagen, ich weiß nur ich wollte ihn haben. Zu meinem Glück trug eine Schaufenster Puppe genau meine Größe und nachdem ich dann drei Verkäufer beschwatzt hatte und ihnen erklärte wie einfach der Reißverschluss es macht die Plastikdame auszuziehen, hielt ich ihn tatsächlich in den Händen.
Um in anderen Leuten nicht das Bild der schrecklichen Couch im Stripclub aufkommen zu lassen, kombinierte ich ihn mit meinem übergroßen Blümchenpulli (Blümchen machen alles brav und hübsch, oder?!) und meinen super lässigen Boots.

Ist es mit gelungen die Couch aus eurer Vorstellung zu verbannen? 😉

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Skirt – Cotton On, Jumper – Forever 21, Boots – Görtz 17

Isabel Marant pour H&M: Haul

Isabel Marant-1

Mag sein das ich nun für verrückt gehalten werde, aber ich stehe dazu. Ich liebe die Kooperationen die H&M jedes Jahr mit den größten Designer macht. Als ich Anfang des Jahres erfuhr wer dieses Jahr mit H&M kooperiert war ich sofort begeistert. Doch im nächsten Moment fiel mir ein, dass ich 9.000 km von Zuhause, im fernen China, sein werde. Ich stellte mich also darauf ein, dass erste Mal in meinem Leben nicht dabei zu sein, wenn die Türen des H&Ms früher geöffnet werden und der Kampf um die beliebtesten Teile ausbricht. Anfang November beschloss ich nicht einfach aufzugeben. Erst überlegte ich an dem Tag nach Hong Kong zu fahren. Da war mir dann aber der Aufwand zu groß dafür, dass ich nicht einschätzen konnte ob ich überhaupt etwas ergattern kann. Also fuhr ich zu dem einzigen H&M hier, der das komplette Sortiment und sogar eine H&M-Trend Abteilung hat. Der nette Verkäufer bestätigte mir, dass es die Kollektion nur hier, ab 8 Uhr morgens geben wird. Wer schon öfter diesen Wahnsinn mitgemacht hat, weiß dass es sich in Deutschland immer lohnt sehr früh aufzustehen, um eines der bunten Einkaufsarmbändchen zu ergattern. Hier sind die Damen, nach meiner Einschätzung zumindest, nicht so Modeverrückt und ich war auch ehrlich zu faul so früh aufzustehen und womöglich dann alleine vor dem geschlossenen Laden zu stehen. Ich war also um 8.10 Uhr erst mal am falschen Eingang. Bis ich dann erfuhr wo es reingeht, war es ca. 8.20 Uhr. Eine nette Dame band mir eines der tollen Bänder um. Dieses Jahr sind die wirklich sehr hübsch, zweifarbig geflochten und nicht wie sonst aus Plastik. Gruppe 1 war gerade fertig als ich kam, dann durfte sich noch Gruppe 2 austoben und dann war ich an der Reihe. Nie war es so entspannt, es gab alles in allen Größen man durfte so viel mit in die Kabine nehmen wie man wollte. Nach meiner Gruppe wurde die Absperrung beseitigt und man konnte noch in Ruhe rumschauen. Einfach ein herrlich entspanntes Einkaufen und ich bin echt am Überlegen nun jedes Jahr nach China zum Shoppen zu kommen 😉

Wie war es denn in deutschen Städten? Hat sich jemand ganz früh angestellt? Habt ihr bekommen was ihr wolltet?

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Grey turn to color

Xian-2

Wie bereits erwähnt war das Wetter am Wochenende eher so nach dem Motto, da will man nicht mal seinen Hund rausjagen. Da wir ja inzwischen so verwöhnt und verweichlicht sind von Shenzhen, beschlossen wir es uns im Hotel gemütlich zu machen. Ein Glück ist das Sofitel in Xi‘an nicht einfach nur ein Hotel, sondern eine ganze Anlage, für die es am Empfang sogar extra Karten gibt. Schon auf dem Weg in unser Zimmer stellte ich begeistert fest, dass wir neben einem herrlich duftenden Marokkanischen Restaurant eine Habana Bar hatten. In dieser gab es jeden Abend live Musik, zu den mehr als leckeren Cocktails aus den feinsten Rumsorten. Das Zimmer war super schön und das Beste, es hatte eine Tür in einen begehbaren Schrank. Ich war natürlich im Himmel und ärgerte mich, dass ich nicht mehr in den Koffer gequetscht hatte, einfach nur um dieses Ankleidezimmer zu füllen 😉

Nachdem es am Sonntag dann doch aufgehört hatte zu regnen, beschlossenen wir etwas die Stadt zu besichtigen. Nach einem wärmenden Kaffee direkt am Bell Tower, ging es am Drum Tower vorbei zum muslimischen Markt….
Wow, also was sich uns da bot ist schwer in Worte zu fassen! Es war ein Erlebnis für alle Sinne. Als erstes für die Augen, denn alles leuchtet, blinkt und glitzert in den buntesten Farben. Für die Ohren, denn dies war keine reine Fußgängerzone, also wird man von allen Seiten behupt und zusätzlich beschrien, denn man soll die toll präsentierten Waren ja auch käuflich erwerben. Als nächstes meldet sie die Nase, denn die bekommt neben allerlei frittierten Speisen auch den Geruch von Müll, den Gestank der Kanalisation und den von Tierinnereien zu riechen. Man fühlt die Hitze der mit Kohle oder offenen Flammen beheizten Kochstellen, man fühlt den Dampf in denen die Dumplings gegart werden und man fühlt die Stoffe der herrlich bunten Schals. Da wir seit Bali etwas vorsichtiger sind, gab es für den Geschmack nur in Salz geröstete Sonnenblumen Kerne. Sehr lecker.
So neigte sich das Wochenende und unser Kurztrip dem Ende entgegen. Abschließend möchte ich sagen, dass sich Xi’an hauptsächlich der Terrakotta Armee wegen lohnt. Die Stadt an sich fand ich nicht so toll. Aber das liegt vielleicht auch daran das wir durch so Städte wie Shanghai, Hong Kong und Taipei sehr verwöhnt sind.

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