Monthly Archives: October 2013

Boyfriend’s best

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Nach der ganzen Urlaubsaufregung, ging es für uns zurück in die Großstadt. Nicht gleich direkt nach Shenzhen, wir machten einen Abstecher nach Taipei. Einen ausführlichen Bericht dazu gibt es morgen.
Heute spreche ich über eine Hose, die wohl jeder kennt. Die sogenannte Boyfriend Jeans. Es ist gibt sie in unterschiedlichen Varianten, ein Merkmal ist bei allen gleich, sie sind der Trägerin zu groß. Klar sie sollen ja auch so aussehen als hätte man sich morgens an den Jeans seines Freundes bedient. Meine ist schon recht alt und wurde in letzter Zeit etwas von mir ignoriert. Das klassische zu oft getragen Syndrom. Doch dann fiel sie mir beim Packen wieder in die Hände und ich war bereit ihr eine neue Chance zu geben. Ich muss sagen, sie war perfekt für den Sightseeing Tag in Taipei, der zwar recht warm aber auch gut windig war. Noch lieber mag ich sie allerdings abends mit einem feinen Oberteil oder Blazer und hohen Schuhen. Wie auch immer, die Liebe zu ihr ist neu entfacht 😉

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Boyfriend Jeans – Levi’s, Shirt / Belt / Bag – H&M, Shoes – Primark

And they lived happily… after Bali

Die nachfolgende Geschichte ist nicht aus einem schlechten Film kopiert, Namen und Orte wurden nicht abgeändert um Personen oder Plätze zu schützen. Ich versichere, dass ich all die Dinge genauso nach erzähle wie sie sich ereignet haben…

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Wie beginne ich nur?! Am besten bei der Ankunft, die so voller Vorfreude war. Zur Begrüßung bekamen wir Mädchen eine wunderschöne Blume ins Haar gesteckt, dies war der offizielle Start in den Urlaub für mich. Das Hotel war super neu und wohl besser gesichert als Fort Knox. Jedes Auto das auf das Gelände fahren wollte, wurde erst mal gründlich auf Drogen und Bomben untersucht und jede Person die das Hotel betreten möchte, muss sich einem Security-Check stellen, von dem sich der Shenzhener Flughafen eine Scheibe abschneiden könnte. Am nächsten Tag begutachteten wir erst einmal die Umgebung und natürlich den Strand und stellten fest, dass Kuta das totale Surfereck ist. Also beschlossen wir einen Surfkurs zu machen. Gleich am nächsten Morgen ging es los und als sich an diesem Tag sogar die ersten auf-dem-Brett-steh-Erfolge einstellten, waren wir begeistert und hochmotiviert weiterzumachen. Dazu kam, dass wir ein super nettes Pärchen aus Frankfurt kennen lernten, mit denen wir nach den Surfstunden noch vieles unternahmen. So ging die erste Woche mit viel Spaß am Surfen (auch der Muskelkater und die ersten Schrammen an Knien und Händen konnten uns nicht bremsen), Strandspaziergängen, leckeren Cocktails, Ganzkörpermassagen und gutem Essen, wie im Flug vorbei. Freitags beschlossen wir Samstag und Sonntag eine Surfpause einzulegen und uns ein Auto zu mieten um den Rest der Insel zu erkunden. Doch irgendwie kam alles so ganz anders als geplant…

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Nach einem Abendspaziergang beschlossen wir einstimmig, dass es sicherer wäre nicht von den vielen Straßenständen zu essen, sondern zurück in Richtung Hotel zu laufen und eines der westlichen Restaurants aufzusuchen. Im Nachhinein denke ich, einer der Straßenstände, bei dem wir wohl hätten zuschauen können wie die Bakterien im heißen Fett frittiert worden wären, wäre besser gewesen. Drei von uns vier hatte eine Lebensmittelvergiftung erwischt, die uns zwei Nächte und zwei Tage des Urlaubs gründlich verdarb. Während wir uns also langsam von der Vergiftung erholten, verlängerten wir unsere Surfpause um einen weiteren Tag und beschlossen nach Ubud zum Affentempel und den Reisterrassen im Landesinneren zu fahren. Die Äffchen und der Wald und den Tempel den sie bewohnen, waren so ein tolles Erlebnis, dass wir dachten nun ist das Urlaubspech vorbei und wir genießen den Rest in vollen Zügen. Voller Vorfreude machten wir uns also auf, zu den von der UNESCO zum Weltkulturerbe nominierten Reisterrassen. Leider war die Route die das Navi empfahl so unbefahrbar, dass wir auf halber Strecke wendeten und kehrt machten. Da wir ein paar Reisfelder und kleinere Terrassen gesehen hatten, beschlossen wir, dass das genug Besichtigung der Anpflanzung des Grundnahrungsmittels Nummer eins von Asien sei. Wir machten uns also auf den Weg zum Tempel Pura Tanah Lot (Meerestempel). Auf dem Weg dorthin platze uns ein Reifen. Nach der ersten Panik wie man hier an einen Abschleppwagen kommen sollte, stellten wir fest, dass wir einen Ersatzreifen unter dem Kofferraum spazieren fuhren. Werkzeug war auch schnell gefunden und plötzlich war da auch ein sehr netter Einheimischer, der fleißig beim Kurbeln half und unters Auto kroch um den Reifen hervorzuholen. Ich dachte bei mir, dem sollten wir ein ordentliches Trinkgeld geben. Tja leider war der gute Herr schneller als meine Gedanken, er nahm sich selbst sein Trinkgeld und rannte mit dem gesamten Geldbeutel auf und davon. Worüber ärgert man sich jetzt am meisten?! Über seine eigenen Naivität (man möchte ja aber nicht von jedem gleich das schlechteste denken) oder darüber, dass der Tag nun gelaufen war und man einen weiteren opfern muss um einen Report bei der Polizei zu machen.

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Wir beschlossen also wieder surfen zu gehen, da dies ja in der ersten Woche so hervorragend geklappt hatte. Leider machte uns ein tropischer Sturm auch hier einen Strich durch die Rechnung. Dieser schickte nämlich Wellen, die sogar erfahrene Surfer lieber meiden. Ein Ausweichplan war schnorcheln in der Blauen Lagune, doch auch das war aufgrund der starken Wellen völlig unmöglich. Da mich inzwischen eine Erkältung, mit Schniefnase und ständigem Niesen erwischt hatte, beschlossen wir einfach mal shoppen zu gehen. Da kann ja nichts schiefgehen. Auf dem Weg dorthin reihten wir uns wohl in die falsche Spur ein, bei der Unübersichtlichkeit der Straßen auf Bali ein Leichtes. Normal auch nicht weiter schlimm, denn am Ende fährt sowieso jeder wie und wohin er mag. Tja nur leider sah uns ein Polizist und witterte wohl bei uns Touristen einen fetten Bonus. Zum Glück war es ihm nicht ganz so wichtig, dass der Fahrer des Autos keinen Führerschein vorzeigen konnte (der wurde ja gestohlen), am Ende gab es dann einen Strafzettel über 500.000 IDR fürs NICHT abbiegen. Minimale Frustration machte sich breit und die Frage kam auf, was denn Bali nur gegen uns haben könnte. Wir wollten nicht aufgeben und beschlossen am letzten Tag zu einer Bucht ganz in unserer Nähe zu fahren und das mit dem Schnorcheln nochmal zu versuchen. Alles lief wie am Schnürchen, wir fanden einen super Parkplatz, direkt an der absoluten Wassersport-“Hölle” und sofort bot uns ein Herr eine Schnorcheltour mit anschließender Besichtigung der Schildkröteninsel an. Gut es war nicht die ruhigste und einsamste Schnorcheltour, aber unter Wasser war es wirklich super schön. Danach wollten wir zum Entspannen noch an einen nahegelegenen Strand fahren, der wegen der APEC bisher geschlossen war. Zurück beim Auto, wollte dieses einfach nicht anspringen. Die Batterie schien mehr als leer und selbst unzählige Versuche das Auto anzuschieben (wir hatten große Hilfe eines engagierten Parkplatzwächter) half so gar nichts. Da wir aus unserem Fehler gelernt hatten, nahmen wir zu Ausflügen nur noch das nötigste und sehr wenig Geld mit. So konnten wir dem wirklich netten Helfer kein Trinkgeld geben, was ihn plötzlich ganz unnett werden ließ. Nachdem wir mit einem Taxi zurück zum Hotel gefahren waren und nach ca. 2 stündiger Wartezeit einen Ersatzwagen bekamen, fuhren wir dann am späten Nachmittag doch noch nach Nusa Dua, gerade noch rechtszeitig zum Sonnenuntergang…

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Wer es geschafft hat bis hierher durchzuhalten, soll nun nicht denken ich verteufle Bali. Irgendwie bekamen wir unsere Ladung Pech fürs ganze Jahr eben in der zweiten Woche des Urlaubs geliefert. Bali ist eine wirklich schöne Urlaubsinsel, die so vielseitig ist, dass für jeden Geschmack etwas dabei sein sollte. Leider schafft sie es dennoch nicht auf meine Lieblingsreiseorte-Liste.  

Bali

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Zwei Wochen Urlaub auf Bali sind leider oder zum Glück (darüber bin ich mir noch nicht ganz sicher) vorüber. Bevor ich berichte was uns die Insel so alles beschert, gelehrt und erklärt hat, lass ich heute einfach mal Bilder sprechen…

Something’s different

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Wer mich kennt, denkt sicher sofort: Moment da stimmt doch was nicht in dem Bild. Ich trage normalerweise keine Sportschuhe außerhalb des Fitnessstudios und selbst da würde ich mit High Heels hingehen, wenn es erlaubt wäre 😉
Jetzt aber mal ganz ehrlich, ich liebe wirklich meine Schuhe mit Absatz etwas mehr als die Anderen. Leider habe ich hier schnell gemerkt, dass ich umsteigen muss. Die Gehwege sind hier wirklich mehr als High Heel unfreundlich, dazu kommt, dass es oft regnet und die Straßen recht staubig sind. Da sind mir meine Schuhe wirklich zu schade. Da wir bei unseren Sightseeing Touren so viele Kilometer zu Fuß zurückgelegt haben, machen inzwischen all meine Ballerinas und Flip Flops schlapp. Da leuchteten mich diese beiden Schühchen von der Seite an. Wie sollte man sie übersehen? Bei dieser Farbe, die leider auf den Bildern weit weniger leuchtend rüber kommt. Sie sind wirklich schreiend pink! Ich probierte sie also an und meine Füße waren sofort verliebt. So konnte es in die Sightseeing Verlängerung gehen. Das lustigste an den Schuhen, dass fanden wir aber erst hinterher raus. Die Schuhe sind aus Hanf gemacht und wir haben uns im Laden noch gewundert, warum auf dem Papier in die sie eingewickelt waren, lauter Hanfblätter abgebildet sind.

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Top – Uniqlo, Shorts – New Yorker, Sunnies / Belt – H&M, Shoes – Li-Ning