Monthly Archives: October 2013

Back in Europe?

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Nun kommen wir endlich zu meinem Lieblingsbericht aus Macao. Sightseeeeeeing! Im Grunde will ich gar nicht viel sagen, außer es hat mir wahnsinnig gut gefallen, was die Portugiesen hier hinterlassen haben. Es hat sich ein wenig so angefühlt zurück in Europa zu sein. Ich bin einfach ein Liebhaber dieser alten, bunten, wundervoll gestalten Häuschen. Wenn sie dann auch noch die Farben mint und weiß tragen, macht mein Herz einen Sprung. Die Ruinen der St. Paul’s Kirche hatten ein ganz wundervolle Aura, das alte Theater muss ich zu meinem absoluten Liebling küren, das Fort, mit seinen zahlreichen Kanonen zu besteigen war super spannend und selbst das einfache rumschlendert, hat auf den wundervoll verzierten Böden soviel Freude gemacht. Es gibt einige wunderschöne Kirchen zu sehen, welche die Chinese mit Vorliebe als Hintergrund für wunderbar kitschige Hochzeitsbilder verwenden. Doch nun bin ich ruhig und lass einfach die Bilder für sich sprechen.

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Leather loves stripes

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Vor vier Wochen eröffnete hier ein Forever 21, der erste in Shenzhen. Schon Wochen vorher fieberte ich der Eröffnung entgegen, um dann enttäuscht festzustellen, dass diese am Tag unserer Abreise nach Bali sein wird. Mein erster Gang nach Bali, war also ganz klar der Besuch der riesigen neuen Filiale des günstigen US Labels. Jetzt muss ich hier einfach mal die nächsten Zeilen schwärmen, loben und alles ganz toll finden. Wo fange ich an?! Die Verkaufsfläche ist riesig, dass ist man gewohnt bei Forever 21.Das Gute an diesem Shop ist allerdings, es ist alles auf einer Ebene. Ich persönlich finde es sehr gut, wenn man einfach eine Blick über die komplette Fläche und auf das gesamte Sortiment hat. Vor allem wenn man doch noch mal zurück zu einem bestimmten Teil will, ist es angenehm nicht erst vom dritten zurück in den ersten Stock zu müssen. Alles ist brandneu, auch das ist klar, dazu kommt das alles super ordentlich und sehr übersichtlich sortiert ist. Das Beste aber, dieser Shop ist so wunderbar leer. Es ist wirklich paradiesisch dort zu shoppen, ohne Gedränge an den Umkleiden und ohne ewiges warten an den Kassen. Der letzte, vielleicht kleinere Punkt, es gibt eine Männerabteilung. So konnte ich mein schlechtes Gewissen etwas beruhigen, indem ich dort etwas für meinen Freund kaufte. Einen Nachteil muss ich fairerweise dann doch aufzählen, in China sind alle nicht aus China stammenden Marken teurer als in Hong Kong oder gar Europa. Der Forever 21 in Hong Kong ist aber die Hölle, vor allem am Wochenende und es geht da wirklich nur um ein paar wenige Euro Unterschied. Die bezahle ich für dieses Einkaufserlebnis dann wirklich sehr gerne.

So nun aber zum Outfit, das heute, wer hätte es gedacht nach der langen Einleitung, natürlich von Forever 21 ist. Wie überall sonst auch, findet man hier hauptsächlich winterliche Teile, denen ich trotz der anhaltenden Wärme, nicht widerstehen konnte. Richtig verliebt habe ich mich in die wunderbaren Pullover, von denen die meisten wirklich aus 100% Baumwolle bestehen, was in den letzten Jahren ja leider zu einer wahren Rarität wurde. Über den tollen „Lederrock“ freute ich mich am meisten, weil ich in gleich am Wochenende in Macao ausführen konnte, er mich aber auch im Winter in Deutschland mit dicken Strumpfhosen begleiten wird.

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Top / Skirt – Forever 21, Shoes – Zara, Sunnies / Necklace – H&M, Watch – Michael Kors, Bracelet – Hallhuber

Little Las Vegas

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Da Macao wie auch Hong Kong nur einen Fährensprung von uns entfernt liegt, wollten wir diese Insel auf jeden Fall mal über ein Wochenende besuchen. Am vergangenen Freitag war es dann so weit, mit der letzten Fähre setzten wir nach Taipa über. Nach der erfolgreichen Einreise, ging es sofort in einen der zahlreichen bunten Shuttlebusse, die die Ankommenden schnellstmöglich in ihr Hotel und natürlich an den Spieltisch bringen sollen. Wahrscheinlich haben jetzt all diejenigen die bereits in Las Vegas waren nur ein müdes Lächeln für diese mini Version übrig. Da ich es aber, bisher zumindest, noch nicht in die Wüste geschafft habe,  war ich mehr als beeindruckt von der Riesigkeit der Hotel- und Casinokomplexe. Die Eingangshalle war einfach mächtig und man hörte sofort das Klingeln der Einarmigen Banditen aus dem abgetrennten Casinobereich. Dazu kamen Menschenmassen aus aller Welt, die ihren Gewinn gleich nebenan in einer der riesigen Malls, gegen teure Designerteile eingetauscht hatten.
Das Hotel Sheraton, das uns für zwei Nächte beherbergte, hat erst vor einem Jahr eröffnet, was man den Zimmern sofort ansieht und sogar noch riecht. Die Organisation der Massen läuft hier wie am Schnürchen, auch wenn dadurch etwas das Gefühl von Massenabfertigung aufkommt. Um die Sicherheit des Hotels zu testen, (dies ist die offizielle Version, in der inoffiziellen ist natürlich die männliche Version einer Katze schuld 😉 )  vergaßen wir am letzten Tag unsere Pässe im Safe. Zum Glück fiel es uns bei einem Kaffee ein und an der Rezeption bekamen wir auch gleich eine Karte um ins Zimmer zu kommen. Das Zimmer war natürlich leider schon geputzt und der Safe leer. Wir sollten zurück an die Rezeption, denn es seien zwei Pässe im Fundbüro aufgetaucht und wir müssten nun natürlich beweisen, dass diese unsere sind. Als wir zur Rezeption kamen, wurden wir auf Deutsch von einem netten Herrn empfangen und waren kurz verwirrt unsere Muttersprache zu hören. Er führte uns durch die geheimen Gänge des Hotels, direkt in einen Interviewraum. Verhörraum trifft es wohl eher. Ein wenig Angst konnte man da schon bekommen, in diesem winzigen Raum, mit nur einem Stuhl, völlig kahlen Wänden und riesigen roten Heizungsrohren… Der Herr von der Sicherheit kam mit unseren Pässen, vergewisserte sich, dass wir auch wirklich wir sind und nach je zwei Unterschriften erhielten wir unser Eigentum zurück. Die Sicherheit des Sheraton bekommt also definitiv eine 1+ mit extra Sternchen.
Aber nun zurück zum spaßigen Teil, den Casinos und Hotelkomplexen von little Las Vegas. Es fehlt hier wirklich an nichts. Es wurde Venedig mit seinem Grand Canale und den Gondeln nachgebaut, auf der Dachterrasse des Hard Rock Hotels finden grandiose Partys statt, dass MGM lässt einen in eine grandiose Unterwasserwelt abtauchen und die Designer-Shops des Wynn versprühen den Charme von vergangenen Zeiten. Für alle die, die an das große Spielerglück glauben, gibt es in jedem dieser Hotels unendliche Reihen an Spieltischen und bunt leuchtenden Automaten. Die Malls bieten nicht nur Shoppinglustigen alles was das Herz begehrt, sie haben außerdem eine riesige Auswahl an kulinarischen Spezialitäten aus aller Welt. Wer sich also für ein Wochenende in eine Welt so fernab der Realität versetzen lassen will, ist an diesem Ost genau richtig!

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Magic supermarket

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Heute möchte ich mal über das Phänomen sprechen, dass man hier in Supermärkten beobachten kann. Als ich nach Shenzhen kam und entdeckte, dass es hier einen Walmart gibt, war ich mehr als begeistert. Ich steh einfach auf riesengroße Läden in denen man alles kaufen kann. Wenn man zum Bespiel Lust hat einen Besen, Schuhe, einen Fön, gefolgt von Zahnpasta, frischem Fisch und haltbarer Milch zu erwerben, dann kann man das dort tun. Also wurde er schnell zu meinem Lieblingsladen. Ein paar Einkäufe später, fand ich die wichtigsten Dinge wie Milch, Brot, Wasser und Orangensaft, blind zwischen den unendlichen Weiten der Regale. Doch nach ein paar Wochen kam ich in den Laden und nichts war dort, wo es vorher war. In der Getränkeecke stand plötzlich Brot, die Milch war irgendwo seitlich wo vorher etwas stand, was ich nie brauchte und das Wasser befand sich zwei Reihen weiter hinten. Die Importecke war dafür verschwunden, ich denke nur der Fisch roch wie immer etwas streng aus der gleichen Ecke wie vorher. Jetzt ist mir das aber nicht nur bei Walmart aufgefallen, sondern in allen Läden in denen ich öfter war, wurde das gesamte Sortiment einmal komplett vertauscht. Ein bisschen kamen bei mir die Bilder von Toy Story hoch, wo wenn niemand guckt, dass Spielzeug lebendig wird und in der Gegend rumläuft. Wenn also niemand die Milch beobachtet, läuft sie dann zu einem anderen Regal um sich besser mit den Keksen unterhalten zu können?!
Das Ganze ist wirklich etwas frustrierend. Denn wenn man erst mal weiß wie es in seinem Lieblingsladen so läuft, ist der Einkauf ja ruckzuck erledigt, doch wenn man jedes Mal von vorne anfangen muss zu suchen, macht das ganze keinen Spaß.
Ich frage mich also wieso das alles? Eine weitere Sache die einem hier sofort auffällt, es stehen unendlich viele Verkäuferinnen in den Läden, die einem versuchen sollen etwas zu verkaufen oder die eben in ruhigeren Zeiten den kompletten Laden umsortieren. Ich nenne das ABM und würde es bevorzugen all meine Dinge immer am selben Ort anzutreffen. Aber gut andere Länder, andere Sitten 😉
So wünsche ich allen einen guten Freitagseinkauf!

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