Monthly Archives: September 2013

Back to the 70’s

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Nach einer durchregneten Nacht, bahnten sich am Sonntag dann wirklich Sonnenstrahlen ihren Weg in unser Hotelzimmer. Lag es an der Sonne oder doch daran das irgendwie ein Hippie in mir steckt, aber ich wollte unbedingt meine 70er Jahre Schlaghose anziehen. Jetzt höre ich die Stimmen meiner Eltern in meinem Kopf, die mir sagen, dass sie damals genauso eine hatten 🙂 Die Hose sollte im Mittelpunkt stehen deshalb wählte ich ein lässiges graues Shirt dazu. Dieses durfte dann aber doch von einer meiner neuen Statementketten gepimpt werden. Schuhe und Tasche hielt ich ganz neutral, in einer, wie man sagen könnte, neuen Lieblingsfarbe von mir. Ich möchte sie Vanillecreme nennen, weil sie mich genau daran denken lässt. Natürlich darf bei so einem Wetter die Sonnenbrille nicht fehlen, die sich übrigens auch prima dafür eignet die Spuren, die so manche Samstagnacht hinterlassen kann, zu kaschieren 😉 

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Jeans / Shoes / Bag / Shirt / Sunnies – H&M, Belt – Stradivarius, Jacket – USA, Necklace – China, Watch – Micheal Kors

Chengdu

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Nach dem wirklich super schönen Ausflug zu den Lieblingstieren aller Chinesen (der Bericht dazu ist hier), fragten wir uns was man denn in der Panda-Stadt sonst noch tun kann. Wir beschlossen einfach mal unseren Mägen zu folgen. Wir fanden heraus, dass es eine sehr berühmte Fressgasse gibt, die zudem noch die älteste Straße in Chengdu ist, was sie somit doppelt berühmt macht. Leider waren wir wohl nicht die einzigen die ihrem Hunger folgten und so war es ein wenig mühsam sich durch die schmalen Gässchen zu kämpfen. Dennoch war es eine wirklich sehr spannende und aufregende Erfahrung. Ich weiß nicht ob es am starken Magenknurren lag oder daran, dass die Stände in den alten Häuschen untergebracht sind und deshalb ja nicht ganz als typische Straßenstände bezeichnet werden können, aber wir beschlossen etwas davon zu kosten. Zu aller erst möchte ich erwähnen, wir leben beide noch und unseren Mägen geht es auch gut 😉 Manche Dinge waren sehr lecker, bei manchen muss ich sagen, diesen Geschmack brauche ich kein zweites Mal in meinem Mund. Manches war hauptsächlich schön anzusehen und bei manchen verging mir leider der Appetit. Also knusprige Vogelhälften oder gar scharfe Hasenköpfe, sind wirklich Dinge bei denen ich mir nicht vorstellen kann, dass sie wahnsinnig lecker sind. Aber gut es war interessant das alles zu sehen und wie sagt man so schön?! „Geschmäcker sind verschieden.“ In den Gässchen gab es auch sehr schöne Lädchen die allerlei Schmuck und chinesischen Krimskrams verkauften. Direkt an die Straße angeschlossen, ist der Wuhou Temple, der mit seinen tollen Gartenanlagen wirklich ein Hingucker ist.

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Am Sonntag war das Wetter wirklich schön. Die Temperaturen kletterten bis auf 28 Grad und ab und an bahnte sich sogar die Sonne einen Weg durch die Wolkendecke. Wir beschlossen uns also das Du Fu Thatched Cottage anzuschauen. Chengdu ist, wie ich finde, keine wirklich schöne Stadt. Sie ist grau und besteht aus einem einzigen hupenden Verkehrschaos, doch dieses riesige Areal ist wirklich eine Oase der Ruhe. Man kann hier Stunden durch wunderschöne Parkanlagen schlendern, sich zwischendurch die Museen anschauen und an kleinen Wasserfällen entspannen. Man muss den Chinesen eins wirklich lassen, wenn sie etwas gut können, dann ist es Gärten anlegen und wundervolle Bonsais heranzuziehen.

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Pattern Jeans

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Wie bereits erwähnt ging es am Wochenende das erste Mal mitten rein ins Land. Beim obligatorischen Blick auf das Wetter vor Ort, lief mir ein kalter Schauer über den Rücken. Denn es waren für dort 10 – 15 Grad weniger als bei uns angesagt. Nach dem ersten Schock und der Panik was man denn für solche Temperaturen einpackt, sah ich die Temperaturen als Chance mal wieder richtig was anzuziehen. Wo es in Shenzhen hauptsächlich darum geht, was man denn alles nicht anziehen sollte, konnte ich mir nun Outfits mit verschiedenen Lagen an Kleidung überlegen. Außerdem wurde mir dann bewusst, dass diese drei Tage wohl meine einzige Chance sind, ein herbstliches Outfit zu tragen.
Eine gemusterte Röhrenjeans und Boots schienen mir perfekt für einen Ausflug in die Panda Base, bei leichtem Nieselregen. Dazu noch ein kuschlig warmer Cardigan, der von mir auch gerne liebevoll „mein Teppich“ genannt wird. Den Namen hat er sich verdient, da er schon oft bei plötzlich aufkommender Müdigkeit, vorwiegend in Flugzeugen, wunderbar als Decke funktioniert hat. Anfangs war es wirklich kurz ein Schock draußen zu frieren, in den letzten Monaten bekam ich maximal in zu stark klimatisierten Malls oder der Metro eine Gänsehaut. Am Ende war es dann doch gar nicht so schlimm und ein wenig kommt der Verdacht auf, dass dieser oft von Eltern oder Großeltern gesagte, meist eher verhasste Spruch, „es gibt kein schlechtes Wetter, nur die falsche Kleidung“, ein wenig wahr ist. Aber pssssst …. denen wollen wir ja nicht Recht geben 😉

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Jeans / Blouse / Cardigan – H&M, Boots – Görtz 17, Bag – Belmondo, Earrings – Forever 21

Panda Research Base

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Für ein verlängertes Wochenende ging es am Donnerstagabend in die Panda-Stadt Chengdu, mitten in der Mitte von China. Sofort bei der Ankunft fällt auf, dass diese Stadt Pandas liebt und ehrt. Man findet sie wirklich überall. Als bunte riesen Statuen vor Malls, auf Bussen, auf Kleidung, als Kleidung (ja es ist hier normal als Panda rumzulaufen) und ganz in grün in den Parks.

Die Panda Aufzuchtstation ist die größte der Welt und wurde in den natürlichen Lebensraum der Pandas integriert. Das merkt man dem Gelände sofort an, das vorwiegend aus riesigen Bambuswäldern besteht, zwischen denen man sich zeitweise etwas verloren vorkommt. Es ist wirklich schön zu sehen wie viel Platz die Pandas hier zum Spielen und Verstecken haben. Na gut vorzugsweise sind Pandas mit einer Ladung Bambus zum Futtern zufrieden und haben sie den erst mal vertilgt, scheint es als fallen sie in ein Fresskoma.
Wahnsinnig süß und spannend ist auch die Babystation, bei der man wirklich ganz nah die neugeborenen Pandas zu sehen bekommt. Kaum zu glauben das aus diesen 160 g Winzlingen mal die großen und schweren Tiere werden, die ganz China so vergöttert. Man sieht auch hier mit wie viel Liebe und Fürsorgen die Kleinen aufgezogen werden und der Panda-Kindergarten hat große sowie kleine Besucher zum Schmunzeln gebracht.

Neben den „klassischen“ schwarz-weißen Pandas die ja wirklich jeder kennt, beherbergt der Park auch die roten Pandas, die wie ich finde, wie sehr flauschige Füchse aussehen. Auch hier gibt es eine Aufzuchtstation und ein riesen Freigehegen in dem einer der Pandas sich sogar auf eine Aussichtsplattform wagte. Sofort war er natürlich von sehr begeisterten und Kamera schwingenden Chinesen umgeben und schien sich plötzlich nicht mehr so sicher, ob es nun die beste Idee war sich dort raufzuwagen.

Zu guter Letzt bekamen wir dann doch noch sehr aktive Pandas zusehen. Ein kleiner Panda wollte einfach nicht aufhören sein Mama zu ärgern und da es wirklich schwer war das auf Fotos zu bannen, habe ich unten ein kleines Video verlinkt.

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