Monthly Archives: August 2013

Lace around the world

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Heute geht es um einen, wie ich finde, sehr schönen und recht unschuldig aussehenden Trend. Lace oder auch Spitze sieht man gearde überall, auch hier in China. Man hat eine große Auswahl zwischen Röcken, Shorts oder kleinen Westen die man über Tops oder T-Shirts tragen kann. Ich besitze bereits eine tolle Weste aus Spitze und habe nun im Sale diesen süßen Rock entdeckt. Wie ich festgestellt habe, ist dieser Rock ein wahres Kombinationswunder. Egal ob man es nun eher sportlich, verspielt oder sexy mag, ob nun eher aufgestylt für eine Partynacht oder etwas legerer für den Alltag, er macht alles mit und sieht immer toll dabei aus. Auch bei der Kombination mit anderen Farben ist er ganz brav und verträgt sich mit fast allem 😉 Diesen Trend kann ich also nur empfehlen und ich freue mich schon darauf ihn auf hundert andere Arten zu tragen.

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Shirt – Mango, Skirt – H&M, Shoes – Hotwind (China), Bracelet – Runte

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The big meal

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Da Essen eine Leidenschaft von mir ist, wird es langsam mal Zeit für einen Post darüber. Ich habe ja bereits für das Essen hier geschwärmt, deshalb werde ich heute über ein paar Erfahrungen rund um das Thema schreiben. Womit fang ich am Besten an? Es ist natürlich schwer mit Worten und Bildern den Geruch und den Geschmack zu vermitteln. Ich weiß natürlich, dass egal wie viele tolle Worte ich finde, ihr dennoch nicht schmecken könnt was ich hier schmecke. Zudem ist Essen natürlich reine Geschmackssache, deshalb werde ich hier hauptsächlich meine Beobachtungen und Erlebnisse aufschreiben.

Was mir immer wieder in Restaurants auffällt, umso mehr Essen auf dem Tisch desto glücklicher sind die Chinesen. Das Schöne daran ist, dass alles in die Mitte kommt und geteilt wird. Das gibt einem die Möglichkeit alles zu probieren. Doch selbst wenn alle kräftig essen, bleibt bei den Mengen oft viel übrig. Das ist aber so gewollt, denn würde man alles leer essen, bedeutet dies, dass man hungrig vom Tisch weggeht. Es also nicht genug gab und das wäre eine Kritik an das Restaurant bzw. den Gastgeber. Wie schon erwähnt landen alle Gerichte in der Mitte des Tisches, jedoch sind manche Gerichte nicht gerade Stäbchen geeignet, daher landet vieles neben dem Teller. Aber keine falsche Scham, umso größer die Sauerei hinterher, desto besser hat das Essen geschmeckt. So zumindest wird das hier zu Lande gewertet.

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Ich persönlich bin ja ein riesen Fan von asiatischen Gewürzen und Chillischärfe, beides bekommt man hier im Übermaß. Einmal musste ich bisher kapitulieren, denn bei jedem Löffel musste ich husten und nach drei Löffeln fühlten sich meine Lippen taub an. Ganz zu schweigen von der Zunge, ich dachte sie wäre abgebrannt. Wir haben hier schon einiges ausprobiert von gehobener und auch deutlich teurer bis sehr, sehr günstig. Selbst blind haben wir schon bestellt, da es in diesem Restaurant, wie sonst üblich keine Bilder von den Speisen gab. Wir hatten uns vorgenommen, dennoch alles zu probieren was wir bekommen. Ich muss sagen, vieles hätten mir wohl nicht bestellt wenn wir gewusst hätten was es ist, aber alles war sehr lecker.  Das einzige was wir uns bisher nicht getraut haben ist, von einem der vielen Straßenstände zu essen. Ich kann nicht sagen ob es daran liegt das einem jeder davon abrät oder ob wir einfach noch nicht in der Situation waren, dass wir eine Straße entlang liefen und dachten wenn wir jetzt nicht sofort was essen, fallen wir vor Hunger um. Der Geruch dieser Stände ist meist recht lecker, doch die Umstände der Zubereitung und die Aufbewahrung lassen mich meist zurückweichen.

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Was einem hier sofort auffällt, die Chinesen essen immer und wirklich überall oder haben eine Tüte mit Essen in der Hand. Ich sage immer „die lieben es einfach zu Picknicken“. Das tun sie mitten auf der Straße beim Laufen oder sie setzen sich in ein Café und packen ihre mitgebrachten Sachen aus. Das ungewöhnlichste sind dabei nicht die Orte an denen sie essen, sondern die Dinge die sie snacken. Sehr beliebt sind abgepackte oder eingeschweißte Fleisch- oder Fischstückchen, wahlweise getrocknet oder auch in Sauce. Ansonsten sieht man überall diese Becher, die man nur mit heißem Wasser übergießen muss und fertig ist die Nudelsuppe. Da man hier wirklich überfall heißes Wasser zapfen kann, steigt einem an jedem Ort dieser markante Geruch von geschmacksverstärktem Trockenfleisch in die Nase. Für mich jetzt nicht gerade der ideale Snack für unterwegs, aber gut wenn man mal gelernt hat Suppe mit Stäbchen zu essen, geht das in jeder Lebenslage.

Zu der ganzen Stäbchen Sache muss ich sagen, man gewöhnt sich super schnell daran und wenn man damit erst mal einen nicht entgräteten Fisch gegessen hat, kann einem ein einzelnes Reiskorn keine Angst mehr machen. Reis wird hier übrigens nicht automatisch zum Gericht serviert. Den muss man schon extra bestellen, denn Reis wird hier als Magenfüller betrachtet, deshalb gilt umso mehr Reis desto ärmer ist man. Weil man sich nicht genug Fleisch leisten kann um davon satt zu werden.

So und nun wünsche ich allen einen Guten Appetit!

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Home is…

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… wo der Schminktisch voller toller Sachen ist. Ich kann es kaum glauben, aber wir sind nun schon seit zwei Monaten in der Ferne. Um Heimweh vorzubeugen, habe ich mir eine kleine, wie ich finde, aber feine Oase geschaffen. Dieser recht unscheinbare Schminktisch, fiel mir bei der ersten Besichtigung sofort auf und ich war begeistert. Es zaubert mir immer ein Lächeln ins Gesicht und gibt mir ein gutes Gefühl, wenn ich all die Dinge die ich so mag sehen kann. Mit einigen Schmuckstücken verbinde ich sehr persönliche Geschichten und jedes Mal wenn ich sie anschaue geht es mir gut. Für mich ist dieser kleine Ort also das beste Mittel gegen Traurigkeit.
Nicht alles habe ich aus Deutschland mitgebracht weil ich dachte, Kosmetik bekommt man ganz einfach überall auf der Welt. Ziemlich schnell stellte ich dann fest, dass es in China etwas anders ist. Die Kosmetik hier, soll vor allem dafür sorgen, dass die Haut weiß bleibt oder wieder weiß wird. Nagellacke scheinen mir hier nicht wirklich sehr beliebt, weshalb die Auswahl an Farben recht begrenzt ist. Einheimische Produkte traue ich mich nicht zu kaufen, weil ich leider nicht lesen kann welches Produkt ich da mit nach Hause nehmen würde. Leider hatten wir auch bisher an der Uni noch nicht die Lektion „wie kaufe ich die richtige Kosmetik“ 😉

Eine Sache freut mich aber sehr, hier in China gibt es Sephora. Dort findet man von Benefit, über Dior zu L’Occitane en Provence wirklich alles was das Herz eines Kosmetikliebhabers höher schlagen lässt. Auch die günstigere Eigenmarke von Sephora hat viele tolle Sachen. So konnte ich mir dann doch ein recht buntes und vielfältiges Paradies schaffen…

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Mixing Patterns

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Punkt, Punkt, Komma, Strich fertig ist der Mustermix. Gut das reimt sich jetzt so gar nicht, aber hier geht es ja auch nicht um schöne Verse. Sondern um Muster und wie man verschiedene davon mixen kann. Das ich Muster dieses Jahr sehr gerne trage, habe ich hier ja bereits erwähnt. Doch ans Mustermixen habe ich mich bisher noch wirklich ran getraut. Ich habe es an anderen immer bewundert und fand es unglaublich toll, doch irgendwie hab ich es selber nie getan. Bis jetzt und ich muss sagen es gefällt mir wirklich gut. Für alle die sich bisher auch noch nicht getraut haben, habe ich einen Tipp. Mischt für den Anfang nur Muster und schaut das ihr bei den Farben eine Grundfarbe wählt, so wie ich zum Beispiel das Blau. Das macht die Sache sehr viel einfacher. Ansonsten kann ich nur sagen legt los, probiert es aus und habt ganz viel Spaß dabei!

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Blouse – H&M, Skirt – Primark, Shoes – Zara (very old), Bracelet – Jimmy Choo for H&M