Monthly Archives: July 2013

Chinese inspiration

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Da ich heute den ganzen Tag meinem Studentenvisum nachgerannt bin, gibt es nur einen kleinen Post. Nach so einem Tag, ist Tee und etwas Modeinspiration einfach das Schönste. Die wundervollen Teeutensilien haben wir in Guilin nach der kleinen Teezeremonie gekauft. Dazu haben wir natürlich auch etwas von dem getesteten Tee mitgenommen und er schmeckt einfach herrlich! Die bunten Armreifen sind das Einzige was ich auf der “Hello-Street” in Yangshuo gekauft habe. Ich finde sie einfach wunderschön und sie bereiten mir unglaublich Freude beim Tragen. Am besten poste ich in den nächsten Tag mal ein Outfit mit meinen Schätzen.

Unbelievable beauty

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Wie beschreibt man das Unbeschreibliche?! Am besten versucht man es erst gar nicht und lässt einfach Bilder sprechen. So möchte ich das zumindest machen.
Einen kurzen Überblickt gebe ich aber dann doch noch. Die meisten Bilder sind auf der ca. 3,5 stündigen Bootsfahrt von Guilin nach Yangshuo entstanden. Diese kann ich jedem nur empfehlen, es ist umwerfend was man zu sehen bekommt. So umwerfend, dass dieses Naturspektakel auf den 20 Yuan Schein gedruckt ist.
Im „Hafen“ von Yangshuo ging es von Bord, direkt auf eine der beiden Straßen. Mehr hat es tatsächlich nicht, in diesem mit ca. 310.000 Einwohnern recht kleinen Städtchen. Die Straße auf der wir entlang liefen, ist die Shoppingmeile und wird auch gern Hello-Street genannt. Als nicht Chinese weiß man nach einer Sekunde wie dieser Name zustande kommt. Denn man ist sofort von einer Schar Chinesen umzingelt, die einem mit vielen Hellos, etwas von den wundervoll unnützen Dingen verkaufen wollen, die man allgemein als Reisemitbringsel bezeichnet.
Zum Abschluss des Tages fuhren wir noch raus aufs Land zur Dragon Bridge und dem Ort wo der Screensaver für Windows XP gemacht wurde. Das erzähle ich hier, weil es auch uns an diesem Tag ca. 1 Million Mal erzählt wurde. Danach ging es ab auf eines der Bambusboote, die hier noch von Hand mit einer langen Bambusstange gefahren werden. So konnte man ganz in Ruhe die herrliche Landschaft und das kühle Wasser genießen. Natürlich wurde auch hier etwas für Touristen geboten, es gab eine wilde Abfahrt die auf Fotos festgehalten wurde, diese konnte man dann auf einem größeren Boot käuflich erwerben.

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Einfach ein unbeschreiblich schöner Tag!

All you can do Sightseeing

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Um Shenzhen für ein Wochenende hinter uns zu lassen, wählten wir den Flieger, der innerhalb einer Stunde in Guilin sein kann. Auch wenn wir eine Stunde Verspätung hatten, waren wir immer noch schneller als der sogenannte Schnellzug, den man ebenfalls nehmen könnte. Dieser hätte 12 Stunden gebraucht. Vorab möchte ich anmerken, dass ich kein Geld von der Stadt Guilin für diesen Bericht bekommen habe, nur falls dieses Gefühl bei all den schwärmerischen Worten aufkommen sollte.

Am Samstag nach dem Frühstück suchten wir erst mal den Concierge auf, um zu fragen wo man die Flussrundfahrt, die wir für Sonntag geplant hatten, buchen kann. Der Herr war unglaublich hilfsbereit und empfahl die Rundfahrt außerhalb des Hotels zu buchen, da man so pro Person 100 RMB sparen kann. Nicht nur das er uns dieses empfahl, er ging auch mit und half uns bei der Buchung. Außerdem organisierte er uns eine super nette Taxifahrerin die ziemlich gut Englisch sprach und sich unser annahm. Für sage und schreibe umgerechnet 24 Euro fuhr sie uns den ganzen Samstag von Sehenswürdigkeit zu Sehenswürdigkeit, erklärte uns alles genau und sorgte auch noch dafür, dass wir die Guiliner Spezialität zum Mittagessen bekamen. Beer fish, den man sich in diesem Restaurant lebend aus einem Becken aussuchen durfte. Also falls ihr mal in Guilin seid, haltet Ausschau nach dem Taxi mit der Nummer 1997.

Bei der ersten Sehenswürdigkeit ging es steil bergauf und zwar mit einer Seilbahn. Yaoshan Mountain möchte ich jedem ohne Höhenangst empfehlen. Es lohnt sich wirklich! Schon die Fahrt nach oben ist einfach unbeschreiblich. Wer sich gar nicht überwinden kann in eine der Gondeln zu steigen, der kann den Berg auch zu Fuß hoch wandern. Der Blick von oben auf die Stadt und die wundervolle Landschaft ringsum sind es wirklich wert. Man findet auch hier wie auf vielen Bergen oder Hügeln in China, einen Tempel. Dieser hier war mit unzähligen roten Bändchen auf denen man seine Wünsche aufschreibt, behangen. Ein tolles Bild. Den Berg runter geht es, für den der sich traut, auf einer Rodelbahn. Ein riesen Spaß!

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Zur Erfrischung, nach der aufregenden Rodelpartie, gab es nun Tee. Wir besichtigten riesige Teefelder und bekamen einen Einblick in die Kunst der Teeherstellung. Nachdem wir gesehen hatten welches Blatt für welchen Tee verwendet wird und ob es fermentiert, getrocknet oder gar gekocht wird um sein Aroma zu entfalten, durften wir vier Sorten in einer kleinen Teezeremonie testen. Unglaublich wie herrlich Tee sein kann!

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Ohne Pause ging es danach weiter in die Reed Flute Cave. Dies ist eine unvorstellbar riesige Tropfsteinhöhle, die von den Chinesen liebevoll in allen Farben des Regenbogens ausgeleuchtet wird. Wer es also lieber natürlich mag, könnte hier an seine Grenzen stoßen. Ansonsten sollte man viel Phantasie mitbringen, die Chinesen sehen gerne Figuren oder auch Gemüsesorten in dem Gestein. Im nachfolgenden Bild zum Beispiel, versteckt sich ein kleiner Löwe mit weit aufgerissenem Maul.

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Danach war Mittagspause und wie bereits erwähnt, angeln angesagt. Man sieht es hier sehr häufig, dass das Mittagessen noch lebt und erst dann geschlachtet wird wenn man es für sich auserwählt hat. Da darf man nicht so zimperlich sein, denn neben Fischen stehen häufig auch Schlangen, Hühner, Schildkröten und, und, und in Käfigen vor dem Restaurant. Die Spezialität beer fish ist aber wirklich sehr sehr lecker!
Nach dem Mittagessen ging es wieder mal etwas in die Höhe. Ziemlich Zentral in der Stadt liegt der Solitary Beauty Peak. Ein kleiner Tempel auf einem ziemlich steilen Hügel. Die Aussicht ist wirklich toll, aber ich bin auch jemand der es unglaublich liebt Dinge von oben zu betrachten. Für alle die Höhenangst haben, gibt es unten rings um den Hügel eine tolle Parkanlage und Museen.

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Zum Abschluss des Tages ging es auf den Fluss. In einem sehr kleinen Motorboot fuhren wir an, in bunten Schwimmreifen planschenden, Chinesen vorbei, direkt zum Elephant Trunk Hill. Wo ich in der Höhle noch Schwierigkeiten hatte alles zu erkennen, konnte ich hier eindeutig den wassertrinkenden Elefanten sehen.

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Nach einer kurzen Verschnaufpause und Abkühlung im Hotelpool, beschlossen wir der Empfehlung unserer Taxifahrerin zu folgen und gingen in einen kleinen Park direkt bei unserm Hotel der sich Two Rivers an Four Lakes nennt. Hier stehen die Sun and Moon Pagodas, die im Dunkeln mit der Spiegelung im Wasser, einfach nur umwerfend aussehen. Ein perfekter Abschluss für diesen Tag!

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Ikat on tour

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Wir haben das erste Wochenende außerhalb von Shenzhen verbracht. Wer mich kennt, weiß dass kommt im Grunde nie vor, aber ich bin immer noch ganz sprachlos von unendlich schönen Landschaften, kristallglitzernden Schneemännern in bunten Tropfsteinhöhlen, Rodelbahnen und wilden Rafting Touren auf Bambusbooten. Da ich erst einmal tausende Bilder sichten und sortieren muss und währenddessen hoffentlich meine Sprache wieder finde, gibt es als erstes einen Modepost, denn dafür habe ich immer Worte.

Erst wollte ich hier nur ein Loblied auf mein neues Top im Ikatmuster singen, doch dann fiel mir beim Bilder sichten auf, dass ich generell ziemlich „mustrig“ unterwegs war an diesem Wochenende. Ich denke ich habe mich hier von den Chinesinnen anstecken lassen, die mit Vorliebe Muster tragen, am liebsten viele verschiedene in einem Outfit. Ganz so mutig bin ich zwar noch nicht, aber ich bin ja noch Anfänger.
Ikat sieht man diesen Sommer überall, von ausschließlich zweifarbig, z. B. schwarz und weiß bis zu bunt, wie ich es trage. Ikat entsteht durch eine ganz bestimmte Webtechnik, in der das zu verwebende Garn in Abschnitten eingefärbt wird, dadurch können die verschiedensten Geometrischen Muster entstehen. Ich war gleich angetan von diesem wirklich schönen Trend und habe mir dieses Top schon vor einer ganzen Weile gekauft, konnte es aber wegen der niedrigen Temperaturen in Deutschland nicht anziehen. Für hier ist es aber perfekt. Der Stoff ist leicht, luftig und daher wahnsinnig angenehm zu tragen und die Farbe in Kombination mit dem Muster finde ich einfach nur toll!
Für den Flug hatte ich meine neue Lieblingssommerhose mit den bunten Blümchen gewählt, beim Abendspaziergang noch mehr Blümchen und für den nächsten Tag einen etwas älteren, sehr wild gemusterten Rock. Was soll ich noch weiter sagen?! Ich liebe Muster in jeder Farbe und Form!

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Top – Pimkie, Shorts – Bershka, Necklace – Swarovski, Belt – Vintage, Bag & Sunnies – Mango

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