Reisebericht

Up in the air

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Wie versprochen ein kurzer Bericht rund um die Erlebnisse bei der Verlängerung meines Visum.
Vorne weg möchte ich sagen, dass diese Geschichte vor allem vom Warten handelt. Wer für sowas keine Zeit hat, sollte also lieber nicht weiterlesen. Als guten Rat für jeden, der damit liebäugelt sein Visum hier in China zu verlängern, es ist hilfreich wenn man sich vorab einen Termin geben lässt. Grundsätzlich geht das recht einfach, auf der Website der Polizei kann man sich online einen Termin geben lassen. Dieser garantiert zwar nicht das wegfallen der Wartezeit, aber es kann sie deutlich verkürzen. Ich hatte zwar einen Termin, nur leider am falschen Ort, was mir einen schönen Nachmittag mit Warten einbrachte. Aber dies ist ja auch eine Geschichte über das Warten und das Üben in Geduld. Der Warteraum ist gut klimatisiert, es stehen überall Wasserspender für die Wartenden und zwischen den Stühlen, die aus bequemstem Metall gefertigt wurden, gibt es keine lästigen Armlehnen. Weshalb man auch beim Warten nicht auf sein Mittagschläfchen verzichten muss. Nach circa drei Stunden der ausgiebigen Beobachtung meiner mitwartenden Leidensgenossen, ging alles super schnell. Immer unter der Voraussetzung man hat alle Unterlagen dabei. Was ich auf jeden Fall noch empfehlen möchte, ist jemanden mitzunehmen der diskussionssicher der chinesischen Sprache mächtig ist. Die Damen dort sind nämlich nicht sehr hilfsbereit, wie mir schien etwas arbeitsfaul und falls sie Englisch können, wollten sie es bei mir nicht anwenden. Am Ende hat dann aber doch alles geklappt, ich darf erst mal weitere 30 Tage bleiben und habe noch dazu sieben der schrecklichsten Passbilder, mit denen ich nun Gruselkarten oder so basteln kann.

Für das Wochenende hatten wir uns vorgenommen, den Park direkt bei unserem Hotel näher unter die Lupe zu nehmen. Jeden Morgen strömen dort hochmotivierte Menschen in Sportbekleidung rein und wir dachten was die können, können wir schon lange. Für den Anfang hatten wir uns vorgenommen, mal eine kleine Runde zu drehen, um uns einen Überblick zu verschaffen. Tja, daraus wurden dann recht schweißtreibende 2,5 Stunden, in der prallen Mittagssonne und gefühlte 100.000 Stufen. Oben angekommen, gab es dann eine schöne Aussichtsplattform auf der man kurz verschnaufen und das auf dem Weg verlorene Wasser wieder auffüllen konnte. Der Blick dort oben ist wirklich wunderschön und die ganze Anstrengung wert. Dennoch hätte ich das gewusst, hätte ich mich besser vorbereitet und auf den Stepper im Fitnessstudio am Tag davor verzichtet. Die Wege dort sind wirklich schön angelegt, es gibt eine Vielzahl an Pflanzen und Tieren zu bewundern. Leider tummeln sich auch viele Stechmücken da, für die die Wanderer natürlich ein Festmahl sind. Am besten schaut ihr euch unten die Bilder an, die sind besser als jede Erzählung.

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Pictures of Shenzhen

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So nach zwei längeren Berichten, dachte ich mir, lass ich heute einfach mal Bilder sprechen. Eine kurze Erklärung hätte ich dann doch noch. Also ich hätte Bilder direkt aus der Stadt, leicht zu erkennen an den riesen Gebäuden. Dann waren wir bei Windows of the World. Für alle diejenigen, denen eine Weltreise zu Zeitaufwendig ist, hier bekommt man wirklich alles zu sehen und braucht nur einen halben Tag zu “opfern”. Dann hätten wir da noch den Tian Hou Temple und den Safari Park. So nun wünsche ich viel Spaß beim gucken!

Everything new made in China

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So heute schreibe ich mal einen China Shoppingbericht:

Ich berichte fast live aus den Malls die hier wie unendliche Labyrinthe, gepflastert von einer riesen Anzahl an Läden, erscheinen. Man sollte also viel Zeit und einen guten Orientierungssinn (wahlweise auch ein Handy, das mit GPS ausgestattet ist) mitbringen. Es gibt hier natürlich wie weltweit auch H&M, Mango, Zara, GAP usw… natürlich auch (für die die mehr Geld loswerden wollen) Miu Miu, Prada, Armani… Dazu kommen aber noch die unendlich vielen asiatischen Läden, die es in super edel und teuer, aber auch in super günstig gibt. Was also zuerst auffällt, man kann sich auf keinen Fall über die Auswahl beklagen, außer natürlich man ist mit zu viel davon überfordert. Nun zum chinesischen Style, da gibt es einmal den recht bunten und sehr kurzen, typischen Schulmädchen-Look. Der besteht aus sehr kurzen Kleidchen mit abgesetzten oft sehr bunt verzierten Krägen oder Faltenröckchen mit Blüschen. Meist ist dieser Look komplett aus Polyester. Dann gibt es hier, wie soll ich es nennen?! Am besten genauso wie er aussieht, den Schlafanzug-Look. Dafür muss man wissen, dass man in China, wenn man sich ein anderes Gewand zum Schlafen leisten kann, als besser verdienend gilt. So nun ist aber das Problem, dass den Schlafanzug daheim ja niemand sieht und deshalb gibt es „straßentaugliche Schlafanzüge“. Das sind locker geschnittene stark gemusterte Hosen, mit dazu passenden Oberteilen. Ich würde sagen, dies sind so die beiden typischen und auffälligsten Stile. Dazu werden entweder ganz flache Sandalen oder welche mit kleinem bis riesen Plateau getragen.
Ich bin noch etwas unentschlossen auf welche Weise und ob ich den chinesischen Stil in meine Outfits integriere. Da ich mich aber natürlich nicht gänzlich verweigern will, habe ich mir für den Anfang mal einen typischen Schlafanzug, aber nur zum Schlafen gekauft. Außerdem noch eine locker sitzende gemusterte Hose, aber ohne das passende Oberteil dazu. Da es hier täglich schwüle 30 – 37 Grad hat, möchte ich mich lieber nicht in Polyester werfen und habe deshalb nach Baumwolle Ausschau gehalten. Sehr zu meiner Freude habe ich einen wunderbaren Laden gefunden, der tolle Sachen aus Baumwolle und Leinen, zu einem sehr guten Preis verkauft. Der Laden heißt UNIQLO und laut meiner besten Freundin, ist wohl geplant, dass er auch bald in Europa Filialen eröffnen möchte. Damit man sich meine Ausbeute besser vorstellen kann, habe ich unten mal Fotos angehängt.

Noch eine kurze Anmerkung zum „normalen“ Lebensmittel Shopping. Da ist wirklich jedes Einkaufen ein Schätz- und Rätsel-Spaß. Man versucht zwischen all den chinesischen Zeichen ein bekanntes englisches Wort zu finden oder die netten Bildchen zu deuten. Dennoch ist es wie bei einem Überraschungsei, erst daheim wenn du es auspackst und siehst, schmeckst oder riechst weißt du was du wirklich gekauft hast 😉

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Shorts – New Yorker, Belt – H&M, Blouse – UNIQLO